Stier
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Das Palaver

Freitag, 7. Mai 2010, 19.45 Uhr, Theater Chur Vorverkauf

mit Gunkl, Pedro Lenz, Jochen Malmsheimer, Schertenlaib + Jegerlehner, Gabriel Vetter, Moderation: Ferruccio Cainero




Gunkl

Gunkl

Foto: Gabriela Brandenstein

Wehe dem, der sich auf den «Experten für eh alles» einlässt! Akribisch widmet sich Gunkl alias Günther Paal der akademischen Hirnakrobatik. Seine Feldforschung betreibt er im Alltag. Dabei entstehen wortgewaltige Analysen, verpackt in endlose Sätze, angereichert mit psychologisch Abstrusem, resümiert in ureigener Logik. Ein Palaver für Fortgeschrittene.

Gunkl, Jahrgang 1962, stammt aus Wien und war Mitglied der Popgruppe «Wiener Wunder». Nebst seinen Soloprogrammen spielt er Saxophon und E-Bass in «Alfred Dorfers Auftrittsband» und ist regelmässiger Gast in dessen TV-Satiresendung. Gunkl hat diverse Preise erhalten, unter anderem 1996 den Salzburger Stier.

www.gunkl.at




Pedro Lenz

Pedro Lenz

Banal, doch genial: die Lenz’schen Alltagsgeschichten – mit Vorliebe in breitem Berndeutsch erzählt – haften sofort im menschlichen Bewusstsein. Denn Pedro Lenz hat Charisma, schlägt Menschen aller Couleur in seinen Bann. Seine Bobachtungen sind scharfsinnig und grundehrlich, seine Erzählstränge quirlig und verblüffend, sein Erzählstil einfühlsam und leidenschaftlich.

Pedro Lenz, geboren 1965, gilt als Poetry Slammer der ersten Stunde und lebt als Dichter, Schriftsteller und Kolumnist in Bern. Er ist Mitglied des Bühnenprojekts «Hohe Stirnen» und der Spoken-Word-Gruppe «Bern ist überall». Für sein Schaffen wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet.

www.pedrolenz.ch




Jochen Malmsheimer

Jochen Malmsheimer

Wenn Jochen Malmsheimer loslegt, wird die deutsche Sprache argen Strapazen ausgesetzt. Schonungslos mutet der Kabarettist dem Publikum sein scharfzüngiges Sprachgewitter zu. Seine Geschütze reichen von lieblicher Anmutung über cholerische Wutausbrüche bis hin zu hoffnungsloser Resignation.

1961 in Essen geboren, sang Jochen Malmsheimer bis 1992 in der Bluesband «Vatermörder». Anschliessend gründete er mit Frank Goosen das Duo «Tresenlesen», das 1998 mit dem Salzburger Stier bedacht wurde. Seit 2000 bespielt er die Bühne allein. Seine umwerfend vielseitige Stimme ist auch auf den Frequenzen von WDR und SWR sowie auf diversen Hörbüchern zu erleben.

www.jochenmalmsheimer.de




Gabriel Vetter

Gabriel Vetter

Foto: Mathias Stich

Gabriel Vetters Performance ist ungeheuer fulminant, sein Furor hinreissend. «Einfach genial, wie er mit der Sprache arbeitet. Ich hätte nie gedacht, dass es möglich ist, Sprachkunst und Humor so dynamisch, so geistreich zu verbinden. Chapeau!» So Altmeister Emil Steinberger über den jungen Star der Bühnenliteratur-Szene.

Gabriel Vetter, Jahrgang 1983, lebt in Basel und tourt solo oder mit der Boygroup «SMAAT». 2004 stach er beim German International Poetry Slam eine hundertköpfige Konkurrenz aus und gehört seither unbestritten zu den besten Slam-Poeten im deutschsprachigen Raum. Viele weitere Titel folgten. Als bisher Jüngster erhielt er 2006 den Salzburger Stier.

www.gabrielvetter.ch




Schertenlaib + Jegerlehner

Schertenlaib + Jegerlehner

Berndeutsche Weltlieder, dem Lauf der Aare entlang abwärts: eine starke Erfindung von Schertenlaib + Jegerlehner. Das Duo gibt sich mal poetisch, mal kauzig, aber immer grandios musikalisch. Und schöpft aus dem reichen Fundus zweier Talente. In ihren «Musikliedern und Liedermusik» vereinigen Schertenlaib + Jegerlehner Witz, Verrücktheit und Melancholie.

Schertenlaib (Michel Gsell, geboren 1962) singt und beherrscht Schlagzeug, Ukulele und Melodika. Jegerlehner (Gerhard Tschan, ebenfalls 1962 geboren) singt sowieso und ist versiert in Handorgel, Mundharmonika und Trompete. Beide wirken im Grossraum Bern/Thun. Für ihr Einzelschaffen bereits ausgezeichnet, gelten die beiden im Duo (noch) als Geheimtipp.

www.schertenlaibundjegerlehner.ch




Der Moderator

Ferruccio Cainero

Ferruccio Cainero

Der Italo-Schweizer Ferrruccio Cainero ist ein Alleskönner auf den Brettern, die die Welt bedeuten – und vor allem ein höchst begnadeter Fabulierer. So verzaubert er die Menschen seit 30 Jahren mit seiner poetisch-kabarettistischen Erzählkunst. Mit wunderbarer Leichtigkeit, mit grossem Charme und liebevoller Hingabe zeichnet er ein ironisches Bild der Welt.

Ferruccio Cainero kam 1953 in Udine/Italien zur Welt und lebt im Tessin. Über 20 Jahre lang bildete er zusammen mit Giovanni de Lucia das «Duo Teatro Ingenuo». Ferruccio Cainero schrieb bis heute 40 Theaterstücke, spielte in 18 Produktionen mit, führte in 32 Aufführungen Regie. Viele davon feierten grosse Erfolge, etliche gingen um die Welt. Als Kolumnist ist er für Schweizer Radio DRS und die Radiotelevisione Svizzera tätig. Sein Wirken wurde mehrfach ausgezeichnet, 2003 mit dem Salzburger Stier.

www.ferrucciocainero.ch